Bezauberndes Potsdam

Wie so oft liegt das Schöne eigentlich direkt vor unseren Augen; nur liegt es zu offensichtlich, um es zu erkennen. So ging es mir letztens bei meinem Besuch in Potsdam.
Jeder weiß um die schönen historischen Plätze in dem „Nachbarort“ Berlins, welches sogar im Jahre 1990 würdig war, von der UNESCO zu einem Weltkulturerbe erklärt und in die besagte Liste aufgenommen zu werden. Auch im Jahre 2008 wurde Potsdam durch den „National Geographic Traveler“ auf Platz 8 der historischen Orte weltweit gewählt, deren historisches Erbe über die Zeit am besten erhalten wurde.
So nutzten M. und ich den ersten frühlingshaften Tag der letzten Woche, um uns noch nicht bekannte Orte (Schlossparkanlage Sanssouci ausgeschlossen) zu besichtigen.
Natürlich habe ich mir für unsere Route zu viel vorgenommen, sodass wir nur einen Bruchteil geschafft haben. Dennoch hat es gereicht, mich von dem Charme der kleinen Stadt zu überzeugen.
Ich schwärme immernoch von den schönen unrestaurierten Stadtvillen und den vielen unterschiedlichen Schlössern, die sich scheinbar willkürlich am Ufer des „Heiligen Sees“ aus den Bäumen erheben.

Als erstes sind wir direkt nach der Ankunft die „Lange Brücke“ am Bahnhof heruntergestiegen, um auf die „Freundschaftsinsel“ zu gelangen. Pünktlich zur Ankunft schien die Sonne mit voller Kraft. Auf der kleinen Insel konnte man schon die ersten Blüten sprießen sehen und sich im Insel-Café einen Kaffee oder eine kühle Himbeerbowle gönnen. Erstaunlich viele Angler tummelten sich auf den Ufern herum; andere entspannten wiederum einfach bei einem Bier auf der Wiese.

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Danach ging es in Richtung „Holländisches Viertel“, welches natürlich an die Architektur in niederländischen Städten wie Amsterdam erinnert. Dort gibt es sehr viele unterschiedliche kleine Boutiquen oder Antiquariate und Cafés, die sich alle durch eine individuelle Fassade auszeichnen.

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Nachdem wir einige Läden durchstöbert haben, spazierten wir in Richtung Ufer des „Heiligen Sees“. Auf dem Weg dahin durchliefen wir das „Dänische Viertel“ mit diesmal einheitlichen schönen Ziegelsteinbauten. Eine kleine Galerie, die vollgestellt mit Gemälden und angefangenen Werken war, hat mir besonders gut gefallen.

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Als wir am See ankamen, setzte leider ein kleiner Schauer ein. Dennoch fand ich den „Heiligen See“ mit der umliegenden Parkanlage faszinierend ruhig und idyllisch zugleich. In Abständen tauchten verschiedene Schlösser am gegenüberliegenden Ufer aus den Bäumen auf.
Wären wir am Ufer weiter gelaufen, dann hätten wir noch das „Schloss Cecilienhof“ besichtigen können. Da aber neben dem Regen auch ein kühler Wind einsetzte, überlegten wir es uns anders.

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Auf dem Rückweg passierten wir sehr viele bezaubernde Stadtvillen, die teilweise leer standen und darauf warteten, bis jemand seine Kreativität an den Häusern auslebt. Nett anzuschauen waren auch die russischen Holzhütten in der russischen Kolonne „Alexandrovka“. Neben ausgefallenen Holzschnitzereien, die einem an den Häusern begegnen, kann man dort auch russische Spezialitäten im Restaurant verköstigen.

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Natürlich reicht ein Tag bei weitem nicht aus, um alle historischen Orte in Potsdam zu besuchen. Vielleicht steht ja demnächst sogar ein Besuch im „Filmpark Babelsberg“ an; und die vielen kleinen Berge, die teilweise Ruinen beherbergen, die sind sicherlich auch einen Ausflug wert. Zumindest weiß ich, dass ich die Möglichkeit noch einmal nutzen werde, dass so eine interessante Stadt sich direkt „vor der Tür“ befindet.

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Nikolaus-Freude

Danke für die tollen Geschenke, die in der Nikolaustüte steckten. 🙂

Wahrscheinlich gehöre ich zu den wenigen Menschen, die Tage wie diesen, sogar heißen Sommertagen vorziehen würden.
Denn hinter der Kälte und den scheinbar zu kurzen Tagen steckt sehr viel mehr.
Mit Dezember verbinde ich Atmosphäre, Melancholie sowie Harmonie.
Atmosphäre, weil ich gerade eben noch auf verschneitem Weg nach Hause gelaufen bin und der Schnee wunderschön im Laternenlicht funkelte, was schon fast magisch wirkte.
Melancholie, weil man morgens im Dunklen aufsteht und im Dunklen nach Hause kommt und sich erschöpft und verärgert fühlt, weil der Tag wieder so schnell an einem vorbeigeflogen ist, ohne dass etwas Sinnvolles daraus entstanden ist.
Harmonie, natürlich, wie kann es anders sein? Lichtermeere an Fenstern, die Vorbereitungen auf die Weihnachtstage, der Duft von Zimt und die leuchtenden Kinderaugen der Nichte, wenn sie ein weiteres Türchen, das erste Mal in ihrem Leben, öffnen kann.
Das alles ist für mich Dezember. 🙂

Sommer, komm richtig wieder.

Wahrscheinlich war es das letze Mal, an dem man genüsslich Eis essen und ohne Pulli das sonnige Wetter genießen konnte. Dennoch ist und bleibt der Herbst meine absolute Lieblingsjahreszeit.

Die Blätter fallen,
fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten …

Rainer Maria Rilke

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Traumflitzer <3

Für 0,29 € pro Minute kann man mit diesem MINI Cooper Cabrio durch die Stadt fahren. Dafür muss man sich bei Drive Now! Carsharing anmelden, welches erst in Berlin, München, Düsseldorf und San Francisco vertreten ist. Als erstes ist eine Anmeldegebühr fällig, danach kann man zwischen zwei BMW- und vier MINI-Modellen wählen, die sich innerhalb eines bestimmten Umkreises dank Smartphone oder online finden lassen. Dabei sind Benzin und Parkgebühren bereits in dem Fahrpreis enthalten.
Mein Freund und ich haben es einige Male ausprobiert und sind hellauf begeistert. Die Ausstattung ist ganz gut inkl. Navigationsgerät sowie modern, was einem noch mehr Fahrspaß bereitet. Dennoch hinterbleibt man nach so einer Fahrt mit ein paar Löchern im Portemonnaie. Für die schnelle oder spontane Fahrt ist es eine super Idee und natürlich, wenn man eine gewisse Faszination für oben genannte Automarken hegt.

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abendliche Sonnenstrahlen

Was wie ein weites Feld inmitten von Brandenburg aussieht, ist lediglich die Wiese am Velodrom mit den dazugehörigen Freitreppen, die man im Bild nicht sieht. Kaum vorzustellen, dass direkt hinter mir die Landsberger Allee verläuft samt Verkehrslärm.

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